Selbstverliebtheit - Narzissmus
Als wir uns dazu entschlossen haben, das Thema Narzissmus zu bearbeiten, haben wir uns drei Fragen gestellt:
1.) Woher kommt der Begriff "Narzissmus"?
2.) Was ist der Unterschied zwischen Arroganz, Selbstverliebtheit und einem gesunden Selbstbewusstsein?
3.) Ist Narzissmus immer schlecht?
Im Folgenden werden wir versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden:
1.) Der Begriff "Narzissmus" hat seinen Ursprung in der griechischen Mythologie. Narziss war ein 16-jähriger Junge, der sich aus Stolz der Nymphe Echo entzog. Aus Rache dafür belegte sie ihn mit einem Fluch, sein eigenes Spiegelbild in jedem Wasser lieben zu müssen, welches sich ihm gleichfalls entzog. Da er sein Spiegelbild weder berühren noch sich von ihm lösen konnte, ging er daran zugrunde und verwandelte sich in eine Nymphe. Aus diesem Grund wird Selbstverliebtheit heute als Narzissmus bezeichnet.
2.) Um zu verstehen, ab welchem Verhalten man von Narzissmus sprechen kann oder wann es sich einfach nur um Arroganz handelt oder ob eine Person einfach nur ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein hat, habe ich mir die Definitionen dieser drei Begriffe einmal genauer angeschaut:
Ein Mensch wird als arrogant bezeichnet, wenn er seine Überlegenheit anderen in verletzender Weise zeigt. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Überlegenheit eine tatsächliche oder eine eingebildete ist. Dies ist das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten und von seinem Wert als Person, das sich in sicherem Auftreten ausdrückt. Der Übergang von großem Selbstvertrauen und Arroganz ist fließend und situationsabhängig. Selbst wenn man von Fähigkeiten überzeugt ist, die man vielleicht gar nicht so besitzt, muss dies nicht zwingend Arroganz sein. Selbstverliebtheit hingegen ist, wenn man zu sehr von sich selbst angetan ist und naiv zu glauben, die ganze Welt drehe sich nur um einen selbst.
3.) Meiner Meinung nach ist Narzissmus nicht immer schlecht. Auch in der Fachliteratur unterscheidet man zwischen positiven und negativen Narzissten: Die "Guten" zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass auch Mitmenschen von ihrem Narzissmus profitieren. Ein Beispiel: Ein Trainer ist narzisstisch und will mit seiner Mannschaft Erfolg haben, deshalb setzt er sich voll und ganz für seine Mannschaft ein, motiviert sie und führt bessere Trainingsmethoden ein. Davon profitiert dann nicht nur der Trainer, sondern die gesamte Mannschaft. Dass Narzissmus auch positiv sein kann, erkennt man auch an einigen Synonymen des Wortes z.B. Selbstvertrauen, (Selbst)Sicherheit und Stolz. Diese Eigenschaften sind für die meisten Menschen positiv und zeigen, dass man mit sich selbst zufrieden ist und teilweise auch, dass man nach Erfolg strebt.
Im Gegensatz dazu gibt es die in der Öffentlichkeit wohl bekannten, negativen Vorstellungen des Narzissmus, die mit Synonymen wie Selbstverliebtheit, Überheblichkeit oder Arroganz verbunden sind. Diese Eigenschaften führen dann dazu, dass man anderen Menschen zeigt, dass man sich als "besseren Menschen" betrachtet. Das ruft dann bei manchen Menschen Minderwertigkeitsgefühle hervor. Dabei muss natürlich jeder Mensch mit seinem eigenen Leben zufrieden sein und sich nicht an dem Leben anderer orientieren. Somit ist es eigentlich ganz gut, wenn man selbst mit seinen eigenem Leben zufrieden ist und nicht erst durch andere erkennt, dass man ein "gutes" Leben führt.
Zusammenfassend ist Narzissmus also nicht nur schlecht, sondern kann einer Person auch, in seiner positiven Form, zu mehr Selbstvertrauen verhelfen, wovon auch andere Personen profitieren können.
- Julian &Samuel
Als wir uns dazu entschlossen haben, das Thema Narzissmus zu bearbeiten, haben wir uns drei Fragen gestellt:
1.) Woher kommt der Begriff "Narzissmus"?
2.) Was ist der Unterschied zwischen Arroganz, Selbstverliebtheit und einem gesunden Selbstbewusstsein?
3.) Ist Narzissmus immer schlecht?
Im Folgenden werden wir versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden:
1.) Der Begriff "Narzissmus" hat seinen Ursprung in der griechischen Mythologie. Narziss war ein 16-jähriger Junge, der sich aus Stolz der Nymphe Echo entzog. Aus Rache dafür belegte sie ihn mit einem Fluch, sein eigenes Spiegelbild in jedem Wasser lieben zu müssen, welches sich ihm gleichfalls entzog. Da er sein Spiegelbild weder berühren noch sich von ihm lösen konnte, ging er daran zugrunde und verwandelte sich in eine Nymphe. Aus diesem Grund wird Selbstverliebtheit heute als Narzissmus bezeichnet.
2.) Um zu verstehen, ab welchem Verhalten man von Narzissmus sprechen kann oder wann es sich einfach nur um Arroganz handelt oder ob eine Person einfach nur ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein hat, habe ich mir die Definitionen dieser drei Begriffe einmal genauer angeschaut:
Ein Mensch wird als arrogant bezeichnet, wenn er seine Überlegenheit anderen in verletzender Weise zeigt. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Überlegenheit eine tatsächliche oder eine eingebildete ist. Dies ist das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten und von seinem Wert als Person, das sich in sicherem Auftreten ausdrückt. Der Übergang von großem Selbstvertrauen und Arroganz ist fließend und situationsabhängig. Selbst wenn man von Fähigkeiten überzeugt ist, die man vielleicht gar nicht so besitzt, muss dies nicht zwingend Arroganz sein. Selbstverliebtheit hingegen ist, wenn man zu sehr von sich selbst angetan ist und naiv zu glauben, die ganze Welt drehe sich nur um einen selbst.
3.) Meiner Meinung nach ist Narzissmus nicht immer schlecht. Auch in der Fachliteratur unterscheidet man zwischen positiven und negativen Narzissten: Die "Guten" zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass auch Mitmenschen von ihrem Narzissmus profitieren. Ein Beispiel: Ein Trainer ist narzisstisch und will mit seiner Mannschaft Erfolg haben, deshalb setzt er sich voll und ganz für seine Mannschaft ein, motiviert sie und führt bessere Trainingsmethoden ein. Davon profitiert dann nicht nur der Trainer, sondern die gesamte Mannschaft. Dass Narzissmus auch positiv sein kann, erkennt man auch an einigen Synonymen des Wortes z.B. Selbstvertrauen, (Selbst)Sicherheit und Stolz. Diese Eigenschaften sind für die meisten Menschen positiv und zeigen, dass man mit sich selbst zufrieden ist und teilweise auch, dass man nach Erfolg strebt.
Im Gegensatz dazu gibt es die in der Öffentlichkeit wohl bekannten, negativen Vorstellungen des Narzissmus, die mit Synonymen wie Selbstverliebtheit, Überheblichkeit oder Arroganz verbunden sind. Diese Eigenschaften führen dann dazu, dass man anderen Menschen zeigt, dass man sich als "besseren Menschen" betrachtet. Das ruft dann bei manchen Menschen Minderwertigkeitsgefühle hervor. Dabei muss natürlich jeder Mensch mit seinem eigenen Leben zufrieden sein und sich nicht an dem Leben anderer orientieren. Somit ist es eigentlich ganz gut, wenn man selbst mit seinen eigenem Leben zufrieden ist und nicht erst durch andere erkennt, dass man ein "gutes" Leben führt.
Zusammenfassend ist Narzissmus also nicht nur schlecht, sondern kann einer Person auch, in seiner positiven Form, zu mehr Selbstvertrauen verhelfen, wovon auch andere Personen profitieren können.
- Julian &Samuel
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