Über uns

Wir sind der Literaturkurs "kreatives Schreiben" und müssen mittwochs bis zur 10. in der Schule bleiben. Das können wir so gar nicht leiden, doch es lässt sich nunmal nicht vermeiden. Alles besser als Kunst, Orchester und Musik, doch nun Schluss mit der Kritik. Mit Frau Janssen hatten wir schon viele schöne Stunden, und haben diese mit Bravour überwunden. Unsere Gruppen sind verschieden, doch das Oberthema ist geblieben. So manchen ist es wohl bekannt, wir haben es "Die Liebe" genannt!

Mittwoch, 25. Januar 2012

Mein Leben, meine Liebe, mein Verein

"Dem Lieblingsverein bleibt man treuer, als der eigenen Ehefrau!"
Diesen oder ähnliche Sprüche hört man häufiger in den deutschen Fußballstadien.
Natürlich ist das von den meisten Fans nicht so ernst gemeint, doch dieser Spruch zeigt, dass der eigene Verein eine große Rolle im Leben eines Fans spielt. Die Leistung des Lieblingsvereins sorgt für Hochstimmung oder für eine Reise ins Tal der Tränen.
Doch woher kommt so eine innige Verbindung zwischen einem Sportverein und seinen Fans?
Kann man hier sogar von einer Liebesbeziehung sprechen?
Ich bin selber Fußballfan und als solcher muss ich die Frage eindeutig mit einem ja beantworten. Ich kann auch die Menschen verstehen, die mich und alle anderen Fans deswegen für verrückt halten, aber es geht einfach nicht anders, auch wenn es sich "nur" um einen Fußballverein handelt. Man hängt mit Herzblut an seinem Verein und, wie ich finde, gibt es nicht viel schöneres als mit 50.000 anderen "Verrückten" ein Tor oder einen Sieg des eigenen Teams zu feiern.
Man ist in diesem Moment Teil einer Gemeinschaft und in dieser leidet man zusammen und freut sich zusammen. Ich denke, das hängt damit zusammen, dass der Mensch die Gemeinschaft braucht und sie deswegen auch sucht. Von dieser menschlichen Eigenschaft lebt der Fußball, so wie jede andere Sportart.
Und solange wir Menschen uns nicht grundsätzlich ändern, werden Wochenende für Wochenende mehrere hundertausend Menschen in die Stadien strömen.
Und ehrlich gesagt, das ist auch gut so.


-Niklas

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