Liebe: Früher - Heute
Meiner Meinung nach hat die Gesellschaft sich im Bezug auf das Thema Liebe stark verändert. Vor 50 Jahren noch gab es viel strengere gesellschaftliche Konventionen, man war viel intoleranter. Kinder durften nur verheiratete Paare bekommen, Scheidungen waren ein Tabu und homosexuelle Paare wurden gar nicht akzeptiert. Diese "Regeln" resultierten größtenteils aus dem katholischen Glauben heraus, denn in der Bibel werden Dinge, wie das Verbot sich scheiden zu lassen, schon in den zehn Geboten als Regeln verschriftlich. Ebenso ist laut katholischem Glauben der sexuelle Kontakt erstens nur verschiedengeschlechtlichen Paaren und zweitens erst nach der Heirat erlaubt.
Doch mit der 68er-Revolution änderte sich Vieles. Die Deutschen wurden moderner und die Jugend praktizierte die freie Liebe. Seit dieser Zeit wird die deutsche Gesellschaft immer toleranter und heutzutage sind Scheidungen und langjährige Beziehungen ohne Trauschein, sogenannte eheähnliche Beziehungen, alltäglich. Ebenfalls wird unsere Gesellschaft immer toleranter, was gleichgeschlechtliche Beziehungen angeht. In mittlerweile 20 Ländern und Landesteilen der Welt ist eine Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern erlaubt und in vielen weiteren Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, können sich die Paare als Partnerschaft (Eingetragene Partnerschaft) eintragen lassen.
Trotz alle dem muss ich sagen, dass wir in dieser Hinsicht noch toleranter werden können, denn in vielen Ländern, hauptsächlich im arabischen Raum und in vielen Teilen Afrikas, ist die sogenannte Homo-Ehe immer noch strikt veboten. Allgemein geht die Entwicklung aber in die richtige Richtung, wie ich finde. Allerdings ist die Entwicklung der Gesellschaft beim Thema Liebe etwas über das Ziel hinausgeschossen. Das belegt meiner Meinung nach die stark gestiegene Zahl der Scheidungen in Deutschland (2009 wurden 185.800 Ehen geschieden).
Dies zeigt deutlich, dass unser heutiges Verständnis von Liebe auch nicht ganz richtig sein kann.
Man sagt viel zu schnell Sätze wie "Ich liebe dich" und als Folge dessen merken viele Eheleute schon nach ein paar Jahren, dass der Partner nicht der Richtige ist.
Die Ideallösung wäre, wie ich finde, eine Kombination der traditionellen Werte und unseren heutigen, modernen und toleranten Vortstellungen. Einerseits sollten wir uns beim Thema Eheschließung nicht mehr so schnell festlegen, so würde es viel weniger Scheidungen in Deutschland geben. Das wäre ein Besinnen auf die alten, konservativen und traditionellen Werte. Andererseits dürfen wir unsere Toleranz nicht verlieren und müssen sie in Beziehung auf Homo-Ehen noch verstärken.
Schaffen wir es diese Werte zu kombinieren, wäre die Liebe ein Gewinn für uns alle.
- Niklas
Meiner Meinung nach hat die Gesellschaft sich im Bezug auf das Thema Liebe stark verändert. Vor 50 Jahren noch gab es viel strengere gesellschaftliche Konventionen, man war viel intoleranter. Kinder durften nur verheiratete Paare bekommen, Scheidungen waren ein Tabu und homosexuelle Paare wurden gar nicht akzeptiert. Diese "Regeln" resultierten größtenteils aus dem katholischen Glauben heraus, denn in der Bibel werden Dinge, wie das Verbot sich scheiden zu lassen, schon in den zehn Geboten als Regeln verschriftlich. Ebenso ist laut katholischem Glauben der sexuelle Kontakt erstens nur verschiedengeschlechtlichen Paaren und zweitens erst nach der Heirat erlaubt.
Doch mit der 68er-Revolution änderte sich Vieles. Die Deutschen wurden moderner und die Jugend praktizierte die freie Liebe. Seit dieser Zeit wird die deutsche Gesellschaft immer toleranter und heutzutage sind Scheidungen und langjährige Beziehungen ohne Trauschein, sogenannte eheähnliche Beziehungen, alltäglich. Ebenfalls wird unsere Gesellschaft immer toleranter, was gleichgeschlechtliche Beziehungen angeht. In mittlerweile 20 Ländern und Landesteilen der Welt ist eine Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern erlaubt und in vielen weiteren Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, können sich die Paare als Partnerschaft (Eingetragene Partnerschaft) eintragen lassen.
Trotz alle dem muss ich sagen, dass wir in dieser Hinsicht noch toleranter werden können, denn in vielen Ländern, hauptsächlich im arabischen Raum und in vielen Teilen Afrikas, ist die sogenannte Homo-Ehe immer noch strikt veboten. Allgemein geht die Entwicklung aber in die richtige Richtung, wie ich finde. Allerdings ist die Entwicklung der Gesellschaft beim Thema Liebe etwas über das Ziel hinausgeschossen. Das belegt meiner Meinung nach die stark gestiegene Zahl der Scheidungen in Deutschland (2009 wurden 185.800 Ehen geschieden).
Dies zeigt deutlich, dass unser heutiges Verständnis von Liebe auch nicht ganz richtig sein kann.
Man sagt viel zu schnell Sätze wie "Ich liebe dich" und als Folge dessen merken viele Eheleute schon nach ein paar Jahren, dass der Partner nicht der Richtige ist.
Die Ideallösung wäre, wie ich finde, eine Kombination der traditionellen Werte und unseren heutigen, modernen und toleranten Vortstellungen. Einerseits sollten wir uns beim Thema Eheschließung nicht mehr so schnell festlegen, so würde es viel weniger Scheidungen in Deutschland geben. Das wäre ein Besinnen auf die alten, konservativen und traditionellen Werte. Andererseits dürfen wir unsere Toleranz nicht verlieren und müssen sie in Beziehung auf Homo-Ehen noch verstärken.
Schaffen wir es diese Werte zu kombinieren, wäre die Liebe ein Gewinn für uns alle.
- Niklas
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