Fest der Liebe vs. Glühwein
Plätzchen backen, das ganze Haus dekorieren, Weihnachtsmärkte besuchen, Glühwein trinken und auf den letzten Drücker noch Geschenke für Familie und Freunde kaufen.
Das ist es, was die Weihnachtszeit so toll macht, richtig? Falsch.
Das klingt zwar alles ganz schön, aber was gibt es daran zu feiern?
Was trägt das zum Weihnachtsfest bei?
Worum geht es in der Weihnachtszeit überhaupt?
Mancher Christ wird sagen, wir feiern die Geburt Jesu. Nun, das ist historisch falsch, denn Jesus ist vermutlich sogar im Sommer geboren und Heiligabend wurde nur auf den 24. Dezember gelegt, damit es mit dem heidnischen Fest der Wintersonnenwende zusammenfiel und so den missionierten Menschen den "Übergang" erleichtert.
Der Ansatz ist aber gar nicht so verkehrt.
In der christlichen Weihnachtsgeschichte kamen die Menschen zusammen, um sich gemeinsam, egal ob Hirte oder König, friedlich an der Geburt Jesu zu erfreuen und den Messias willkommen zu heißen. Die Geburt desjenigen, der die Menschen wahrhaft liebte.
Zusammenkunft. Gleichheit. Frieden. Liebe.
Das will uns die Weihnachtsgeschichte vermitteln, und auch ohne gläubig zu sein sollten das die zentralen Werte sein, auf die man sich in der Weihnachtszeit besinnt.
Aber schauen wir uns die Gesellschaft doch einmal an. Die Boulevardisierung durch Medien wie das Fernsehen, Internet oder sogar bestimmte Zeitungen wird ja immer weiter voran getrieben und hämmert uns in die Köpfe, dass zu Weihnachten überall Figuren eines bärtigen Mannes im roten Mantel zu stehen haben und dass man doch bloß bei den Geschenken nicht sparen soll. Weihnachten ist heutzutage der Höhepunkt der Konsumgesellschaft geworden. Nicht umsomst schalten Firmen aller Art gezielt zum Weihnachtsgeschäft Werbung und machen den Umsatz des Jahres. Diese ganze Beeinflussung treibt uns den Gedanken in den Kopf: "Was soll ich bloß schenken? Wie viel soll ich ausgeben? Lieber zu viel als zu wenig, wie peinlich wäre es schließlich ein deutlich billigeres Geschenk für _____ zu kaufen, als ich von ihm bekomme?"
Und um uns von all diesem Stress beim Geschenkekaufen abzulenken, schlendern wir von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt um überteuerten Glühwein zu trinken.
Materialismus in seinem schönsten Gewand, dem Weihnachtsmantel!
In diesem Sinne, Prost.
- Dominik M.
Plätzchen backen, das ganze Haus dekorieren, Weihnachtsmärkte besuchen, Glühwein trinken und auf den letzten Drücker noch Geschenke für Familie und Freunde kaufen.
Das ist es, was die Weihnachtszeit so toll macht, richtig? Falsch.
Das klingt zwar alles ganz schön, aber was gibt es daran zu feiern?
Was trägt das zum Weihnachtsfest bei?
Worum geht es in der Weihnachtszeit überhaupt?
Mancher Christ wird sagen, wir feiern die Geburt Jesu. Nun, das ist historisch falsch, denn Jesus ist vermutlich sogar im Sommer geboren und Heiligabend wurde nur auf den 24. Dezember gelegt, damit es mit dem heidnischen Fest der Wintersonnenwende zusammenfiel und so den missionierten Menschen den "Übergang" erleichtert.
Der Ansatz ist aber gar nicht so verkehrt.
In der christlichen Weihnachtsgeschichte kamen die Menschen zusammen, um sich gemeinsam, egal ob Hirte oder König, friedlich an der Geburt Jesu zu erfreuen und den Messias willkommen zu heißen. Die Geburt desjenigen, der die Menschen wahrhaft liebte.
Zusammenkunft. Gleichheit. Frieden. Liebe.
Das will uns die Weihnachtsgeschichte vermitteln, und auch ohne gläubig zu sein sollten das die zentralen Werte sein, auf die man sich in der Weihnachtszeit besinnt.
Aber schauen wir uns die Gesellschaft doch einmal an. Die Boulevardisierung durch Medien wie das Fernsehen, Internet oder sogar bestimmte Zeitungen wird ja immer weiter voran getrieben und hämmert uns in die Köpfe, dass zu Weihnachten überall Figuren eines bärtigen Mannes im roten Mantel zu stehen haben und dass man doch bloß bei den Geschenken nicht sparen soll. Weihnachten ist heutzutage der Höhepunkt der Konsumgesellschaft geworden. Nicht umsomst schalten Firmen aller Art gezielt zum Weihnachtsgeschäft Werbung und machen den Umsatz des Jahres. Diese ganze Beeinflussung treibt uns den Gedanken in den Kopf: "Was soll ich bloß schenken? Wie viel soll ich ausgeben? Lieber zu viel als zu wenig, wie peinlich wäre es schließlich ein deutlich billigeres Geschenk für _____ zu kaufen, als ich von ihm bekomme?"
Und um uns von all diesem Stress beim Geschenkekaufen abzulenken, schlendern wir von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt um überteuerten Glühwein zu trinken.
Materialismus in seinem schönsten Gewand, dem Weihnachtsmantel!
In diesem Sinne, Prost.
- Dominik M.
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